Den sprichwörtlichen Weitblick verschaffte sich der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers am Montag bei einem Besuch in Stade.

Auf Einladung des CDU Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in der Hansestadt Stade Sönke Hartlef traf sich der Minister mit weiteren CDU Vertretern und Gästen zu einem kleinen Stadtrundgang mit Zukunftsperspektiven.

Zunächst führte der Weg auf den Turm der St. Cosmae Kirche. Der Stader Superintendet Thomas Kück und Kirchenvorsteherin Frau Fischer stellten die Geschichte der Stader Kirchen vor und führten die Gäste bis auf die Spitze des Kirchturmes. Oben angekommen, gab es einen guten Überblick, um auch landespolitische Projekte wie den geplanten Neubau des Stader Finanzamtes oder die Gebäudesituation der Stader Polizei anzusprechen.

Bei dem weiteren Gang durch die Innenstadt spielten vor allem die Attraktivität der Innenstadt und auch das Thema Barrierefreiheit eine große Rolle. „Stade kann auch hier mehr“, zeigte sich Hartlef sicher und hatte dabei die Pflasterung in der Salzstraße im Blick. Die bisher erfolgten Maßnahmen zur Begradigung des Kopfsteinpflasters seien eher ein Fall für den Steuerzahlerbund. Eine verbesserte Barrierefreiheit sei natürlich für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen notwendig, verbessere aber auch die Möglichkeiten des Tourismus, insbesondere für Fahrradtouristen, ist sich Hartlef sicher.

Zum Abschluss ging es zum „Theken Talk“ in die Deluxxe Bar am Fischmarkt. Hier stand der Finanzminister zusammen mit Sönke Hartlef und dem Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann sowie dem Landtagsabgeordneten Kai Seefried Rede und Antwort. Sönke Hartlef thematisierte hier die Finanzausstattung von Städten und Gemeinden sowie die Zukunft der Straßenausbaubeiträge in Niedersachsen. Aber auch andere Themen wie neue Mobilitätskonzepte, gerade auch für Stade mit besseren Fahrradkonzepten, oder verschiedene sozialpolitische Fragen standen auf dem Programm.