GrundmannDie CDU-Mitglieder des Wahlkreises Stade I – Rotenburg II haben den amtierenden Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann mit 80,6 Prozent erneut zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 nominiert. Er gehe mit diesem ehrlichen Ergebnis „hoch motiviert“ in das Rennen um das Bundestagsmandat, erklärte Grundmann auf der Nominierungsversammlung der beiden CDU-Kreisverbände Stade und Rotenburg in Bremervörde. In seiner Rede gab er das klare Ziel vor, den Wahlkreis erneut direkt zu gewinnen. Er wolle auch in den kommenden Jahren anpacken und die Region in Berlin erfolgreich vertreten. Das Bundestagsmandat erfülle ihn mit großem Stolz. Grundmann wies noch einmal auf die Erfolge der bisherigen drei Jahre in Berlin hin und nannte beispielhaft die neue Sondergebietsverordnung Altes Land sowie die Aufnahme der wichtigsten regionalen Verkehrsprojekte in den Vordringlichen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans. Vor allem im Bereich des Autobahnneubaus seien bereits wichtige Hürden genommen, er wolle dort kraftvoll am Ball bleiben. Der Stader Kreisvorsitzende Kai Seefried MdL, der den Wahlvorschlag offiziell vorgetragen hatte, dankte Grundmann für sein Engagement und die gute Zusammenarbeit.

Grundmanns ehemaliger Flurnachbar im Bundestag, der neue Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände (BdA), Steffen Kampeter, war für die Versammlung aus Berlin angereist und hielt eine motivierende Rede mit zahlreichen Anekdoten aus der gemeinsamen Abgeordnetenzeit. Kampeter betonte, dass Deutschland nur an der Spitze bleiben könne, wenn in die Zukunft investiert und Bürokratie konsequent abgebaut werde. Oliver Grundmann stimmte in diesem Tenor ein. Vor allem die Lichtung des Bürokratiedschungels sei eine der großen Herausforderungen, denen er sich in Berlin weiter annehmen wolle.