Delegierte aus dem Bezirk Elbe Weser mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus

33. Bundesdelegiertentag der Frauen Union der CDU in Leipzig

Nach einem spannenden Wochenende in Leipzig hat sich die Frauen Union der CDU inhaltlich und personell für die nächsten zwei Jahre aufgestellt. Die Leitanträge sind verabschiedet und der neue Bundesvorstand der Frauen Union macht sich an die Arbeit!

Die Chefin der Frauen Union der CDU, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, wurde mit dem überzeugenden Ergebnis von 93,26 Prozent vom 33. Bundesdelegiertentag wiedergewählt. Seit 2015 steht sie an der Spitze der Frauen Union.

Die Wahlergebnisse der Mitglieder des neu gewählten Bundesvorstandes der Frauen Union der CDU Deutschlands finden Sie hier.

Aus dem Landkreis Stade nahmen die Kreisvorsitzende Silja Köpcke aus Jork und Ursula Neumeister aus Horneburg am Landesdelegiertentag teil.

Im Mittelpunkt der Beratungen und in den Diskussionsforen standen die drei Leitanträge des Bundesdelegiertentages:

Im Fishbowl „30 Jahre Mauerfall“ haben wir nicht nur auf die Friedliche Revolution vor 30 Jahren zurückgeblickt, sondern generationenübergreifend über das Zusammenwachsen und Zusammenwirken von Ost und West diskutiert. Dieser Dialog ist uns als CDU, die unter Helmut Kohl die deutsche Einheit vorantrieb als andere noch zögerten, besonders wichtig.

Den Beschluss zu „Die Stunde der Frauen. Resolution zu 30 Jahre Mauerfall“ finden Sie hier.

„Keine halben Sachen“ hieß es im zweiten Forum, in dem wir Wege und Lösungen für mehr Frauen in der CDU und in den Parlamenten aufzeigt haben. Das Gebot der Stunde lautet: Die CDU braucht die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen. Halbe-halbe ist das Ziel.

Mit dem einstimmigen Beschluss „Wir können, wollen und werden – Mauern überwinden!“ fordert die Frauen Union die bessere Beteiligung von Frauen in Ämtern und Mandaten.

„Wir als Frauen Union sagen ganz klar: Wir wollen, dass künftig jede Wahlrechtsreform dazu beiträgt, zu einer gleichberechtigten Teilhabe im Bundestag zu kommen. Deshalb fordern wir eine Kommission des Deutschen Bundestages, die bis spätestens 2020 Vorschläge für gesetzliche Änderungen entwickelt und geeignete Maßnahmen erarbeitet. Dabei sind sowohl Lösungen für Direktmandate wie für Wahllisten einzubeziehen“, fordert Annette Widmann-Mauz.

„Es geht um Gestaltungsmut und politischen Willen. Listen sind zwar kein Allheilmittel, aber ein unverzichtbarer Teil der Lösung. Unser Anspruch ist, dass die Listen der CDU verbindlich zur Hälfte mit Frauen besetzt und die Kandidatinnen gleichermaßen auf den vorderen wie mittleren und hinteren Listenplätzen platziert werden. Wir brauchen auf jeden Fall auch mehr Frauen, die in den Wahlkreisen antreten und kandidieren“, so die Vorsitzende der Frauen Union weiter.

Der CDU-Bundesvorstand hat beschlossen, ein Konzept zur Personalentwicklung und Personalförderung bis zum Parteitag im November zu erarbeiten. Das Drittel-Quorum im Statut der CDU ist keine Obergrenze. Deshalb fordert die Frauen Union, dass das Quorum zu einer verbindlichen Mindestvorgabe weiterentwickelt und schrittweise durch weitere messbare und konkrete Zielvereinbarungen bis zur Parität mit flexiblen Instrumenten ergänzt wird.
Den Beschluss „Wir können, wollen und werden – Mauern überwinden! Mehr Frauen in der CDU, in Ämtern und Mandaten“ finden Sie hier.

Gegenwart und Zukunft verknüpften wir in dem Fishbowl zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz im dritten Forum. Vor den Klimabeschlüssen der CDU und des Bundeskabinetts standen so hochaktuelle Fragen zur Debatte.
Den Beschluss zu „Verantwortung für Menschenrechte und Umwelt in Lieferketten weltweit durchsetzen“ finden Sie hier.