Obwohl die Stader Privatschule bereits seit 1952 existiert, ist sie vielen unbekannt. Damit sich das ändert, fand auf Einladung der Schulleitung eine Führung am neuen Schulstandort statt. So konnten sich die Frauen Union und die Junge Union gemeinsam ein eigenes Bild machen.

Gleich zu Beginn fallen die großzügigen und hellen Räumlichkeiten auf. Man riecht förmlich noch die frische Farbe. Moderne Tische und Bänke erlauben ein flexibles Arbeiten. Unter der Decke hängt der Beamer, vorne das Whiteboard und zukünftig wird mit iPads gearbeitet. Die Stader Privatschule ist längst im digitalen Zeitalter des 21.Jahrhunderts angekommen.

Ursprünglich als Schule mit reiner Wirtschaftsorientierung gegründet, beherbergt die Schule heute die Fachoberschulen für Wirtschaft und Sozialpädagogik und seit 2018 die Berufsfachschule für Sozialpädagogische Assistenz. Auch Dirk Kühne spürt ganz klar den Mangel an qualifiziertem erzieherischen Personal. Der Andrang ist groß, aber nicht jedem ist klar, worauf er sich dabei einlässt. Zum einen sind die erwachsenen Schüler das Lernen oftmals nicht mehr gewohnt. Und zum anderen muss die Arbeit mit Kindern auch gewollt sein. Aber Dranbleiben lohnt sich und eine Anstellung ist so gut wie garantiert.