Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zur Unterstützung von Sönke Hartlef in Stade

„Das Thema Inklusion und die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen sind in aller Munde. Wie Inklusion gelingen und unterstützt werden kann, sieht man unter anderem in den DRK Schwinge Werkstätten in Stade und in der umfangreichen Arbeit des DRK in vielen sozialen Bereichen“, so begründete der CDU-Bürgermeisterkandidat Sönke Hartlef seine Einladung an den Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Michael Grosse-Brömer nach Stade.

Der DRK Kreisverband Stade gehört zu den größten in Niedersachsen und ist Träger vieler sozialer Einrichtungen, Kindertagesstätten, Altenheimen und entsprechenden Pflegeinrichtungen. Im Fokus des Besuches, zu dem Hartlef eingeladen hatte, standen aber vor allem die Schwinge Werkstätten und damit die Integration in den Arbeitsmarkt. Neben Grosse-Brömer wurde Hartlef auch begleitet vom CDU-Bundestagsabgeordneten Oliver Grundmann, sowie dem Landtagsabgeordneten und CDU-Generalsekretär Kai Seefried.

Grosse-Brömer unterstrich die Bedeutung des DRKs  für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, aber eben auch insbesondere mit  Blick auf die Interessen von Menschen mit Behinderungen und sozialen Benachteiligungen. Es gehe eben einerseits um einen Arbeitsplatz, aber andererseits vor allem auch um Gemeinschaft, eines geregelten Tagesablaufes und einer eigenen verantwortungsvollen Tätigkeit.

Der Vorsitzende des DRK Kreisverbandes, Gunter Armonat, der die Gäste zusammen mit weiteren Vertretern der  Geschäftsführung begrüßte, nutzte dabei natürlich die Gelegenheit dafür zu werben, dass auch zukünftig solche Institutionen und Einrichtungen wie dem DRK mit den Schwinge Werkstätten vorgehalten und ausreichend gut ausgestattet sein müssen. Bei einem Rundgang durch die Werkstätten konnten die Gäste sich ein eigenes Bild über die Arbeit und Organisation machen. Schon lange geht es in den Werkstätten nicht mehr darum, kleine Objekte in Serienfertigung ohne konkreten Kundenauftrag zu fertigen, sondern die verschiedenen Arbeiten habe alle einen Zusammenhang zum ersten Arbeitsmarkt und sind konkrete Aufträge die an die Schwinge Werkstätten weitergegeben werden und damit auch eine hohe Motivation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeuten.

Sönke Hartlef betonte noch einmal, dass die Inklusion weit mehr als die heute im wesentlichen diskutierten bildungspolitischen Fragestellungen berücksichtigen muss, sondern dass es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt. Jungen Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam aufwachsen zu lassen, bringt uns auf den Weg, dass es normal ist verschieden zu sein, viel weiter. Diese Entwicklung tut uns als Gesellschaft gut. Es wird aber auch  zukünftig darum gehen, entsprechende besondere Arbeitsplätze, wie in den Schwinge Werkstätten zur Verfügung zu stellen.