Stade. Die Elbe-Kliniken in Stade und Buxtehude haben sich in den letzten Jahren immer weiter zu besonders leistungsstarken Krankenhausstandorten im Elbe-Weser Raum entwickelt. Die Zahl der stationär behandelten Patienten ist in den vergangenen 10 Jahren von rund 18.000 jährlich auf 29.000 angestiegen. Im ambulanten Bereich von 30.000 Patienten auf 56.000 im Jahr. Die Klinik in Stade ist seit ihrem Bau im Jahr 1967 allerdings auch in die Jahre gekommen. Der Vorstand des CDU-Kreisverbandes und Abgeordnete der CDU-Kreistagsfraktion haben sich jetzt vor Ort über notwendige Baumaßnahmen in den nächsten Jahren informiert. Bisher war in den kommenden Jahren eine weitere Sanierung des Bettenhauses und der Funktionstrakte geplant. Wie sich jetzt herausstellte, macht der Gebäudezustand eine solche Modernisierung jedoch unmöglich. Daher ist geplant, das bisherige Bettenhaus abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Die Baumaßnahmen werden die nächste Jahre voll in Anspruch nehmen. Zunächst muss ein Interimsbettenhaus für 350 Betten geschaffen werden. Dann folgt der Abbruch des bisherigen Bettenhauses und zeitgleich ein Neubau, um Ersatz zu schaffen und logistische Wege im Klinikprozess zu optimieren. Die gesamten Baumaßnahme in Stade werden ohne den Bau des Interimsbettenhauses auf 105 Millionen veranschlagt. Bisher sind durch den Krankenhausplanungsausschuss des Landes Niedersachsen 60 Millionen aus einem „Sondervermögen“ bewilligt. Bei dem „Sondervermögen“ müssen die Elbe-Kliniken eine entsprechende Fremdfinanzierung vornehmen und erhalten durch das Land Zins und Tilgung zurück. Für die Zukunft der Kliniken und der Gesundheitsvorsorge im Elbe-Weser Raum ist es unerlässlich, dass die geplanten Maßnahmen umgesetzt werden und die gesamte Finanzierung auch in den nächsten Jahren gesichert wird.