Im Rahme der Woche der CDU im Landkreis Stade hatte der CDU Kreisverband am vergangenen Samstag zum Maiempfang in das Natureum eingeladen.

Unter dem Motto „Nacht im Museum“ trafen sich 120 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Ehrenamt.

Neben der Würdigung des Ehrenamtes stand die Veranstaltung vor allen im Zeichen der Europawahl am 26.Mai. Das Natureum wurde bewusst als Veranstaltungsort ausgewählt, um mit dieser Veranstaltung auch immer wieder besondere Orte im Landkreis Stade hervor zu heben und noch bekannter zu machen.

Der CDU Kreisvorsitzende Kai Seefried betonte in seiner Begrüßung das besondere Konzept des Natureums als einen Ort, an dem insbesondere für Kinder aber eben auch für die ganze Familie, die Natur, die Landschaft und auch die Geschichte unserer Region erlebbar und greifbar wird.

So standen den Gästen während der gesamten Veranstaltung die Ausstellung im Hauptgebäude, der gesamte Außenbereich und auch die Sonderausstellung „Fisch“ in der Rundbogenhalle zur Verfügung. Vor allem die Sonderausstellung „Fisch“ löste Begeisterung bei den Besuchern aus. Mit großem Engagement und sehr viel Kreativität präsentiert das Natureum dort alles vom Fisch über den Fischfang, die Verarbeitung bis hin zu einer urigen Fischerkneipe, die zum Verweilen einlädt. Die Ausstellung ist noch bis zum 3. November 2019 im Natureum zu sehen.

Der Empfang sollte aber vor allen dazu dienen, die Menschen, die besondere Verantwortung in Ehrenamt, Gesellschaft und Wirtschaft in der Region übernehmen, miteinander ins Gespräch zu bringen. Daher freute sich der CDU Kreisvorsitzende Kai Seefried insbesondere über die vielen Gäste außerhalb der Politik, die in Balje dabei waren. Als Gesprächspartner aus der Politik standen der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, die Landtagsabgeordneten Helmut Dammann-Tamke und Kai Seefried, sowie zahlreiche Bürgermeister und Funktionsträger aus der örtlichen Politik zur Verfügung. Auch der Stader Bürgermeisterkandidat Sönke Hartlef war mit dabei.

In seiner Begrüßung betonte Seefried weiterhin die Bedeutung der Europawahl. In einem leidenschaftlichen Plädoyer gab Seefried zu, dass sicherlich nicht alles in Deutschland und eben auch in Europa perfekt sei, dennoch dürfe man nicht vergessen, dass Europa der Garant für die längste Friedensgeschichte in Deutschland und Europa ist. Noch nie in der Geschichte der Europäischen Union war die breite politische Mitte, die Verantwortung übernimmt, so gefährdet wie heute. Eine gute Wahlbeteiligung sei das beste Mittel, um Populisten und Demagogen von links und rechts zu verhindern. Man habe gesehen, was solche Populisten anrichten könne. In Großbritannien haben sie zum Austritt der Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union geführt. Als es darum ging Verantwortung zu übernehmen, waren sie verschwunden. Solchen Populisten dürfe Europa nicht überlassen werden, warnte Seefried.

Enak Ferlemann griff die Europawahl anschließend gleich auf und hob hierbei den Spitzenkandidaten der Niedersächsischen CDU, David McAllister, hervor. Es gäbe kaum jemanden, der besser den europäischen Gedanken leben könne, wie David McAllister, der mit großer Leidenschaft für ein gemeinsames Europa eintritt. Gerade Deutschland bzw., wie Ferlemann es formulierte, der Elbe-Weser-Raum im Herzen Europas sei der größte Profiteur der Europäischen Union. Neben Freiheit und Demokratie bedeute die Europäische Union eben auch wirtschaftlichen Erfolg in einem gemeinsamen Binnenmarkt und mit einer gemeinsamen Währung. Dies gebe gerade den jungen Menschen Möglichkeiten, wie sie sich frühere Generationen in Deutschland nicht hätten vorstellen können.

Helmut Dammann-Tamke verwies in seiner kurzen Ansprache passend zum Veranstaltungsort Natureum auf die Themen: Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Mobilität. Niedersachsen ist das Autoland Nummer eins mit dem weltgrößten Automobilhersteller. Es muss im Interesse sein, dass dies auch zukünftig der Fall ist. Eine Umstellung der Mobilität auf neue Antriebstechniken sei hier die wichtigste Grundlage. Ob die Weichenstellung ausschließlich auf E-Mobilität richtig sei, stellte Helmut Dammann-Tamke dabei aber grundsätzlich in Frage und unterstrich durchaus die Sorge des Landes, wenn Volkswagen, sowie bisher vorgesehen, sich nahezu ausschließlich auf eine Technik konzentriere.

Mit Blick auf die Landwirtschaft geht es darum auch weiterhin eine starke Land-und Ernährungswirtschaft mit dem Fokus auf Umwelt, Verbraucher-und Tierschutz  zu entwickel. Eines dürfe aber dabei nicht vergessen werden, wir haben heute die sichersten, am besten kontrollierten Lebensmittel in aller höchster Qualität. Davon konnten sich die Gäste beim Spanferkelessen gleich selbst überzeugen, sodass man nach einem guten Essen und den Ansprachen ausreichend Grundlage und Zeit für gute Gespräche zur Verfügung stand. Weitere Informationen zum Natureum erhalten Sie unter:  https://www.natureum-niederelbe.de/