Landkreis Stade. Mit dem Jahresbauprogramm 2019 zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden fördert das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung die kommunale Straßeninfrastruktur. Seit dem Jahr 2018 stehen dafür jährlich 75 Millionen Euro zur Verfügung. 

Nun steht fest, welche kommunalen Projekte mit dem Jahresbauprogramm 2019 im Landkreis Stade gefördert werden können. Die CDU Landtagsabgeordneten Kai Seefried und Helmut Dammann-Tamke zeigen sich erfreut, dass in den Jahren 2019 und 2020 im Landkreis Stade vier kommunale Straßenbauvorhaben mit Zuschüssen in Höhe von knapp 4,7 Millionen Euro gefördert werden sollen.

Kai Seefried ist optimistisch, dass mit den nun vorhandenen Mitteln die Straßen in den Städten und Gemeinden ausgebaut und saniert werden können. Mit den Maßnahmen können die Bausubstanz und die Leistungsfähigkeit von Straßen und Brücken verbessert werden. Beim verkehrsgerechten Ausbau von vorhandenen Straßen handelt es sich beispielsweise um Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit oder die Neuordnung des Straßenraumes zu Gunsten von Fußgängern und Radfahrern. Auch der Neu- oder Ausbau von Radwegen an kommunalen Straßen, sowie weitere investive Vorhaben zur Förderung des Radverkehrs können bezuschusst werden. Kai Seefried: „Insbesondere im ländlichen Raum kann ein Fahrradweg an einer Straße außerorts Leben retten und dafür sorgen, dass das Fahrrad als attraktives Verkehrsmittel verstärkt genutzt wird“.

Auch Helmut Dammann-Tamke betont die Möglichkeiten, die die Förderung für die Verbesserung der Verkehrssicherheit bietet. Das Programm sei gerade auch auf die Beseitigung von Unfallschwerpunkten, Maßnahmen zur Schulwegsicherung und den Bau von Kreiseln ausgelegt sowie auf die technische Sicherung von Bahnübergängen. Konkret werden im Landkreis Stade der Neubau eines Radweges entlang der Kreisstraße 75 zwischen Ahlerstedt und der L 127 mit 592.000 Euro bezuschusst. Für den Neubau eines Radweges entlang der Kreisstraße 26 von der Ortsumgehung Jork bis zur L 140 gewährt das Land Unterstützung in Höhe von 338.000 Euro. Aber auch der Neubau eines Radweges entlang der Kreisstraße 52 zwischen Goldbeck und Nindorf wird gefördert, mit 893.000 Euro. Der Ausbau der Kreisstraße 1 in der Ortsdurchfahrt von Fredenbeck erhält aus dem Jahresbauprogramm des Landes einen Zuschuss von 2.856.000 Euro.

Die Zuschüsse des Landes an die Kommunen stammen aus Mitteln des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (NGVFG). Sie bewirken Investitionen, die wesentlich höher sind als die Fördersumme insgesamt.