Anlässlich der Kritik des Schulleitungsverbandes Niedersachsen an der mangelnden Unterstützung für Schulleitungen hat der schulpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried, gefordert, die Attraktivität von Schulleiterstellen deutlich zu erhöhen. „Schulleitung ist ein eigenes Berufsbild. Wir fordern bereits seit drei Jahren, die Besoldung aller Grundschulleiter auf mindestens A13 anzuheben. Rot-Grün hat sich bislang dagegen gesperrt“, so Seefried. „Wir wollen angesichts der hohen Zahl unbesetzter Schulleiterstellen an Grundschulen eine ‚Dorfschulprämie‘ zusätzlich zur regulären Besoldung einführen. Diese soll in den ersten fünf Jahren gezahlt werden, wenn Lehrkräfte die Schulleitung einer Grundschule im ländlichen Raum oder in städtischen Brennpunkten übernehmen.“

Seefried kritisierte Kultusministerin Heiligenstadt dafür, dass sie den Schulleiterinnen und Schulleitern in den letzten viereinhalb Jahren keinen Schritt entgegengekommen sei. Vor allem mit Blick auf das von der Ministerin verursachte Inklusions-Chaos und den flächendeckenden Mangel an Lehrkräften sei es unverantwortlich, die Schulleitungen mit ihren Problemen allein zu lassen. „Die CDU erkennt die hohe Arbeitsbelastung von Lehrkräften und insbesondere von Schulleiterinnen und Schulleitern an. Wir wollen Schulleitungen und Lehrkräfte von unterrichtsfremden, insbesondere nicht-pädagogischen Aufgaben entlasten. Dafür wollen wir zusätzliche Verwaltungsmitarbeiter, pädagogische Mitarbeiter und Schulsozialarbeiter zur Verfügung stellen.“