Gerhard Hoffmann (1. von links) und der erst kürzlich gewählter Vorstand der MIT Stade freuen sich mit dem Präsidenten des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Axel Gedaschko, Landrat Michael Roesberg und den Landtagsabgeordneten Helmut Dammann-Tamke und Kai Seefried über den gelungenen Jahresauftakt der MIT Stade bei BMW-STADAC in Buxtehude.

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Gerhard Hoffmann, kürzlich gewählter Kreisvorsitzender der MIT Stade, begrüßte über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anlässlich des 12. Jahresauftaktes in den Räumen des BMW-Autohauses STADAC in Buxtehude.

Zahlreiche Vertreter aus der Landes- und Kommunalpolitik waren der Einladung gefolgt. So nahmen unter anderen Landrat Michael Roesberg, die Landtagsabgeordneten Helmut Dammann-Tamke und Kai Seefried sowie der Bezirksvorsitzende der MIT Elbe-Weser Friedrich Michaelis am Jahresauftakt teil.

Grußworte überbrachten Michael Leuchtenberger, Geschäftsführer BMW-STADAC, Landrat Michael Roesberg und CDU-Generalsekretär Kai Seefried MdL.

Gerhard Hoffmann unterstrich, dass der Erfolg des Mittelstandes kein Selbstgänger sei. Er müsse stets neu erarbeitet werden. Statt ein „Umdenken zu beklagen, müsse ein Umparken im Kopf“ stattfinden, so Hoffmann. Im Landkreis komme es auf ein hochleistungsfähiges Mobilfunknetz an. Die 5G-Technologie müsse flächendeckend bis hin zur letzten Milchkanne verfügbar sein, so der MIT-Kreisvorsitzende.

Ein neues Jahr sei vergleichbar mit einem neuen Kreditkunden, so Axel Gedaschko. Zuerst komme es auf Vertrauen an. Bedauerlicherweise werde in Deutschland die Unzufriedenheit groß geschrieben, während der Fokus weniger auf Frieden, Freiheit und Demokratie gerichtet sei.

Die französischen Gelbwesten und die Verschuldung Italiens machten mit Blick auf die Zukunft nicht gerade Mut, so der Präsident des GdW.

Der deutsche Arbeitsmarkt sei in einer Verfassung wie selten zuvor. 1,25 Mio. heute unbesetzter Stellen mit einer Zunahme auf bis zu drei Millionen in 2030 bei gleichzeitiger Abnahme von sechs Millionen Beschäftigten, die sich bis dahin in den Ruhestand verabschiedeten, bedingten, dass über gezielte Zuwanderung geredet werden müsse.

Die Süderelbe-Region sei im Weltmaßstab gesehen eine „Insel der Glückseligkeit“. Seit 2014 verlören die 70 größten deutschen Städte Einwohner.

Die deutschen Klimaschutzziele seien nur mit erheblichsten Anstrengungen umsetzbar. Schlussendlich komme es aber darauf an, grundsätzlich mehr über die Chancen denn über die Risiken zu sprechen.

Gerhard Hoffmann stellte das abwechslungsreiche Jahresprogramm 2019 vor. So sind Veranstaltungen zur Europawahl, zur Stadtentwicklung als auch eine Sommertour mit den Abgeordneten Oliver Grundmann, Helmut Dammann-Tamke und Kai Seefried sowie eine Weintour Buxtehude vorgesehen.